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Sorgen? Das nächtliche Gedankenkarussell stoppen!

Sie kennen das bestimmt auch? Der müde Körper schreit förmlich nach Schlaf, nur das Gehirn scheint sich für heute noch nicht verabschieden zu wollen. Ein Thema, das gerade jetzt durch die Corona-Krise vielen Menschen neben mentalen Problemen auch Einschlafschwierigkeiten, Stress und Angst bereitet (siehe auch: Statistik Austria). Ob wir nochmal die Eindrücke des Tages durchgehen oder gedanklich bereits im Meeting am nächsten Morgen sitzen:
Einmal angefangen, lassen sich die Grübeleien nicht mehr so schnell stoppen und das altbekannte Gedankenkarussell dreht sich wieder. Jetzt auf die Uhr zu schauen und festzustellen, dass statt 8 nur mehr 6 Stunden Schlaf bleiben, versetzt uns zumeist nicht nur in Nervosität, sondern frustriert darüber hinaus nur.

Schneller einschlafen lässt es uns jedenfalls nicht. Vermeiden Sie daher den Blick auf die Uhr. Eine Möglichkeit ist es auch, den Wecker umzudrehen. So bietet sich Ihnen gar nicht erst die Möglichkeit, nach der Uhrzeit zu schielen. Um die innere Anspannung weiter zu lösen, versuchen Sie, die Situation zu akzeptieren.

Je mehr Sie sich darauf konzentrieren, schlafen zu wollen, desto weniger wird das vermutlich gelingen. Stattdessen: Nehmen Sie sich ein Buch und lesen Sie ein bisschen (bei schwachem Licht).

Oder stehen Sie auf und kochen Sie sich einen Tee. Empfehlenswert sind hier sicherlich solche mit beruhigenden Inhaltsstoffen, wie z.B. Lavendel, Baldrian oder spezielle Schlaftees. Als altbewährtes Hausmittel gegen Schlaflosigkeit gilt auch warme Milch mit Honig. Deren Wirksamkeit ist wissenschaftlich zwar nicht nachgewiesen, sie verhilft jedoch zu einem angenehmen Sättigungsgefühl, was sich entspannend auswirken kann.
Sie werden dadurch zwar müder, Ihre Gedanken wollen trotzdem nicht verstummen? Dann schreiben Sie diese auf. So haben Sie auch unliebsamen Gedanken die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, dürfen sich gleichzeitig aber auch erlauben, diese für heute loszulassen und sich ihnen morgen zu widmen. Alternativ können Sie versuchen, elektromagnetische Felder zu vermeiden indem Sie ihr Mobiltelefon nachts nicht mit ins Schlafzimmer nehmen, eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr fernsehen oder am Handy oder Computer zu arbeiten oder sich etwas vorstellen, das für Sie persönlich beruhigende Wirkung besitzt (wie z.B. das sanfte Rauschen des Meeres).

Oft ist es auch hilfreich, sich in eine gemütliche Schlafposition zu legen und darauf zu konzentrieren, den gesamten Körper zu entspannen. Beginnen Sie bei den Beinen (zuerst linkes Bein, dann rechtes Bein), danach wiederholen Sie den Vorgang mit den Armen. Zu guter Letzt Kopf und Gesicht ganz bewusst entspannen ohne dabei an irgendetwas anderes zu denken.

Mit etwas Übung wird so auch Ihnen das Entspannen immer schneller gelingen.

Auf diese Weise finden auch Sie wieder erholsamen Schlaf!