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Ruhe in den Moment bringen

Körper und Geist in Einklang führen - ein wunderbares Ritual für den Tagesbeginn. Zugegeben: In unserer heutigen, hektischen Welt wird es immer schwerer, am Abend abzuschalten.

Viel zu oft haben wir das Gefühl, dauernd erreichbar sein zu müssen. Das macht sich bei vielen Menschen in einer Grund-Nervosität bemerkbar. In der Folge wirkt sich das auf unsere Schlafqualität aus. Um den Weg zur inneren Mitte zurückzufinden und sich zu entspannen, können Methoden wie Autogenes Training oder Meditation hilfreich sein. Autogenes Training bezeichnet ein vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickeltes und medizinisch anerkanntes Entspannungsverfahren, dessen Ursprünge im Bereich der Hypnose liegen. Es geht dabei darum, die Aufmerksamkeit bewusst auf den eigenen Körper zu lenken.

Zur Auswahl stehen Schwere-, Wärme-, Atem-, Herz-, Bauch- und Stirnübungen, die durch das (innerliche) Vorsagen und Wiederholen verschiedener Sätze eingeübt werden.

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Konkret kann das z.B. etwas sein wie „Meine Arme sind ganz schwer“ oder „Ich bin ganz ruhig“. Wir sagen uns das Gewünschte so lange vor und wiederholen es, bis wir es verinnerlichen. Die dadurch suggerierten Zustände werden so nach einer Weile automatisch abgerufen. Wird das regelmäßig geübt (z.B. in speziellen Trainings, in Gruppensitzungen oder via Audio-CD o.Ä.), lernen wir, innerhalb von Minuten in tiefe Entspannungsphasen zu wechseln, was sich positiv auf unser Wohlbefinden und in der Folge auf unseren Schlaf auswirkt.

Auch Meditation ist ein wichtiges Hilfsmittel für mehr Entspannung und Achtsamkeit im Alltag. Deren Ursprung liegt in verschiedenen Religionen wie dem Buddhismus. Wer meditiert, lenkt seine Aufmerksamkeit vollkommen auf das Hier und Jetzt. Vergangenheit und Zukunft verlieren für den Moment an Bedeutung. Gleiches gilt für aufkommende Gedanken während des Meditierens. Was aber, wenn Sie die Gedanken nicht ziehen lassen können? Nicht nur dann, auch im Allgemeinen aufgrund der Vielzahl verschiedener Meditationsarten, empfiehlt sich der Besuch eines Meditationskurses. Hier lernt man als Einstieg nicht nur häufig Entspannungstechniken des Autogenen Trainings, sondern auch wie Meditationen allein durchgeführt werden können.

Tipp-Box


1. Hilfreiche Entspannungsverfahren: Autogenes Training, Meditation und Yoga.
2. Autogenes Training: Aufmerksamkeit bewusst auf den eigenen Körper lenken. Regelmäßig trainieren, um tiefe Entspannungsübungen selbst herbeiführen zu können.
3. Meditation & Yoga: Auf die Gegenwart, das Hier und Jetzt, fokussieren. Kurs aufsuchen, um allein meditieren zu lernen.