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Powernapping - Das Speed-Programm für tagsüber

Jeder Mensch besitzt einen individuellen Biorhythmus, der sich auf die jeweilige Leistungsfähigkeit auswirkt. Auch tagsüber kann das von Bedeutung sein. Beispielsweise, wenn insbesonders nach dem Mittagessen viele Menschen von einem ausgeprägten Müdigkeitsgefühl heimgesucht werden. Anstatt sich mit Unmengen an Kaffee durch das Mittagsloch zu kämpfen, könnte man es auch mal mit „Powernapping“ versuchen?

Der Begriff „Powernap“ kommt aus dem Englischen und bezeichnet einen kurzen (Mittags-) Schlaf, der uns zu neuer Energie verhilft. Zahlreiche Studien belegen einem Nickerchen positive Effekte: Es wirkt sich nicht nur positiv auf die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen aus, sondern reduziert darüber hinaus Stress sowie Erschöpfungszustände und kann – sofern es regelmäßig durchgeführt wird - langfristig Krankheiten vorbeugen.

Bett oder Sofa stehen natürlich nicht in jeder Situation zur Verfügung, aber auch Ihr Bürosessel eignet sich bspw. mit umgeklappter Rückenlehne zum Powernapping.

Eine Option ist auch der Schreibtisch: Betten Sie einfach den Kopf auf der Tischplatte. Sonderlich bequem ist das zwar nicht, so stellen Sie aber sicher, dass Sie nicht zu lange schlafen. Gerät unser „Powernap“ nämlich außer Kontrolle (z.B. mehr als 1 Stunde), tauchen wir in die Tiefschlafphase ein und sind verwirrt, wenn wir aufwachen. Wie sich das vermeiden lässt? Stellen Sie sich einen Wecker oder behalten Sie einfach Ihren Schlüsselbund in der Hand. Tritt die Tiefschlafphase ein, wirkt sich das entspannend auf Ihre Muskeln aus: Der Bund fällt hinunter und Sie wachen auf.

Unsere Tipps:

1. Optimale „Powernap“-Dauer: zwischen 20 bis 30 Minuten

2. Nicht länger als 1 Stunde schlafen

3. Wecker stellen oder Gegenstand (bspw. Schlüsselbund) in der Hand halten

4. Ein gutes Kissen ins Büro mitnehmen.